KI Teleprompter

Die Geschichte dahinter

Warum es diese App gibt

Ich bin Bodo Kern und mache seit 33 Jahren Videos. In dieser Zeit war eines immer Thema: das Produktionsbudget. Und kaum ein Gerät hat das so deutlich gezeigt wie der Teleprompter.

Bodo Kern steht im Studio und hält zwei ältere Tablets hoch, auf denen der Teleprompter-Text läuft
Zwei Tablets, die sonst in der Schublade lägen. Hier zeigen sie den Prompter-Text im Browser.

Vom Fußschalter zum Tablet

Illustration: Ein Sprecher steht vor einer großen Studiokamera mit Teleprompter, sein Fuß schwebt über einem Fußschalter
Frei sprechen und dabei den Fuß kontrollieren.

Ich erinnere mich gut an die Zeit, als Teleprompter sehr teure Geräte waren. Entweder lief der Text monoton durch, oder man steuerte ihn mit einem Fußschalter. Man stand also vor der Kamera, sollte frei und natürlich sprechen und musste dabei den eigenen Fuß kontrollieren. Später kamen kleine Handsteuerungen dazu, und dann ging es mit der Technik immer schneller.

Illustration: Ein Glaser kratzt sich ratlos am Kopf, während ein junger Mann ihm eine Glasscheibe beschreibt
„Beamsplitter-Glas?“ Der Glaser wusste nicht, was ich meinte.

Anfang der 2000er Jahre kosteten solche Geräte mehrere tausend Euro. Das konnte ich mir nicht leisten. Also habe ich gegoogelt, was man für einen Teleprompter braucht, bin zum Glaser gegangen und wollte eine Scheibe Beamsplitter-Glas kaufen. Er sah mich ganz verwundert an. Den Namen hatte er noch nie gehört, und helfen konnte er mir nicht.

Mit den Tablets wurde der Teleprompter für jeden erreichbar. Der Text lief aber weiter in festem Tempo. Wer schneller sprach, hängte den Text ab. Wer stockte, dem lief er davon.

Der Text soll mir folgen, nicht ich dem Text

Illustration: Neben der Kamera hält jemand ein großes Pappschild mit Text hoch, die Sprecherin liest davon ab
Die Alternative von früher: Jemand hält das Plakat neben die Kamera.

Erst die Spracherkennung hat das geändert. Zum ersten Mal ließ sich ein Teleprompter bauen, der zuhört: Er erkennt die Wörter, die ich spreche, und führt den Text mit. Mache ich eine Pause, wartet er.

Gebaut habe ich die App zuerst für uns selbst, für unseren YouTube-Kanal „Grüne Pixelwelt“. Sie sollte vor allem eines sein: so einfach wie möglich.

Einmal kaufen, für immer nutzen

Es gibt etwas, das ich nicht mag: Abo-Gebühren für Werkzeuge, die ich nur gelegentlich brauche. Ich denke gern an die Zeit zurück, in der Software zwar Geld gekostet hat, einem dann aber gehörte. Man konnte sie lange nutzen und selbst entscheiden, ob man ein Update mitnimmt, eine Version überspringt oder erst später aufrüstet.

Das war der eigentliche Antrieb für diese App. Deshalb gibt es die Vollversion als Einmalkauf: einmal kaufen, für immer nutzen. Kein Konto, keine Werbung.

Das Wochen-Abo haben wir für alle eingeführt, die nur einmal einen Teleprompter brauchen oder kurz hineinschnuppern wollen.

Was aus alten iPads wurde

Illustration: Eine Schublade voller alter Tablets, eines leuchtet wieder
Alte Tablets bekommen wieder eine Aufgabe.

Bei uns lagen iPads von 2015 herum. Sie hatten keine Aufgabe mehr und konnten sich nicht einmal mehr mit dem App Store verbinden. Wegwerfen wollten wir sie nicht.

So entstand die Browser-Anzeige. Die App läuft auf dem Handy, und das Handy arbeitet wie ein kleiner Server im eigenen WLAN. Das alte Tablet öffnet nur noch eine Seite im Browser und zeigt den Text. Eine App muss darauf nicht installiert sein, und das gilt genauso für ältere Android-Tablets.

Wie die App besser wird

Die erste Version folgte dem Wort, aber sie war nicht fertig. Viele Verbesserungen gibt es nur, weil Nutzer uns Probleme gemeldet haben. Die haben wir dann sofort behoben.

Wir entwickeln die App laufend weiter, weil wir sie selbst für unseren Kanal brauchen. Wir wollen ein Werkzeug, das Freude macht und Klarheit bringt.

Deshalb freue ich mich über jede Rückmeldung: welche Funktion fehlt, was gut ist, was nicht.

Bodo Kern

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KI Teleprompter: Video Studio

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KI Teleprompter: Video Studio für iPhone, iPad, Mac und Apple Watch. Prompter mit fester Geschwindigkeit kostenlos, Vollversion als Einmalkauf oder Wochen-Abo, kein Konto, keine Werbung, kein Tracking.

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Die App auf dem iPhone: Textfenster über dem Kamerabild

Ratgeber: Altes Tablet als Teleprompter